Das Werk
Etienne Gros malt fragmentierte Körper, gestutzte Partien, die auf den ersten Blick keinen Zusammenhang haben mit dem Körper als Ganzes und der Physiognomie. Doch seine Torsen, seine Flanken, seine Becken, seine Knie, so losgelöst sie auch von der Körperarchitektur sein mögen, wie Schnappschüsse eines geheimnisvollen Zweikampfes, enthalten mysteriöse Kräfte und setzen sie frei.
Wie ein Zauberer der Materie setzt er die Technik des Leimens ein, indem er die Leinwand mit dicken Papierbahnen überzieht, die beim Kontakt mit den Acrylfarben zu Bewegung und Leben erwachen.
(Zitat Eric Verneuil)